Immer wieder beteuerte AOL Time Warner die Korrektheit seiner Bücher - offenbar zu Unrecht, wie der Mediengigant jetzt selbst einräumen musste.

Immer wieder hat AOL Time Warner behauptet, seine Bücher absolut transparent und korrekt zu führen. Jetzt musste der größte Medienkonzern der Welt jedoch eingestehen, für seine US-Onlinesparte AOL möglicherweise zu hohe Umsätze ausgewiesen zu haben. Angaben von AOL Time Warner zufolge gehe es dabei jedoch lediglich um eine Summe von 49 Mio. Dollar - weniger als ein Prozent des AOL-Gesamtumsatzes. Auch die US-Börsenaufsicht SEC sei bereits informiert worden; diese  wegen möglichen Bilanzbetrugs gegen den Konzern. Dem Vertrauen der Anleger tat die Nachricht jedoch keinen Abbruch: Nach der Erklärung legte die Aktie an den US-Börsen im nachbörslichen Handel sogar um 25 US-Cent zu; auch in Deutschland blieb der Handel am Donnerstag von den Buchungsunregelmäßigkeiten des Konzern unbeeindruckt.

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Geoffroy Sardin, Chief Executive Officer of Pullup Entertainment, formerly Focus Entertainment / RoadCraft © Sardin, Pullup Entertainment / Saber & Focus

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By Marcel Kleffmann 3 min read
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