Aufregung um Nintendo
Für großes Aufsehen um Nintendo of Europe sorgt die Wirtschaftszeitung "Handelsblatt" mit ihrer neuesten Ausgabe.
Für großes Aufsehen um Nintendo of Europe sorgt das"Handelsblatt" mit seiner neuesten Ausgabe. Wie die Wirtschaftszeitung berichtet, plant Nintendo einen massiven Stellenabbau in Europa, Standorte in England, Österreich und der Schweiz sollen geschlossen werden. Auch die Europazentrale in Deutschland sei von der jüngsten Entwicklung betroffen; rund der Hälfte der Beschäftigten in Großostheim drohe die Entlassung, so die Zeitung in ihrer Mittwochsausgabe. Hintergrund sei ein Umsatzeinbruch bei den neuesten "Pokémon"-Spielen, die bis zu 90 Prozent hinter den Absatzerwartungen zurückgeblieben sein sollen. Axel Herr, Managing Director von Nintendo of Europe, habe gegenüber dem "Handelsblatt" bestätigt, dass es durch eine geplante Umstrukturierung zu einem Stellenabbau kommen werde, die im Umlauf befindlichen Zahlen seien jedoch zu hoch gegriffen. Auf Nachfrage bezeichnete Nintendos Presseagentur ABC Frankfurt gegenüber gamesbiz die Meldungen des "Handelsblatt" als übertrieben. Bestätigt wurde, dass für 29 Mitarbeiter derzeit nach einer alternativen Beschäftigungslösung gesucht wird, von Standortauflösungen könne aber keine Rede sein. Definitiv seien nur Vertragsauflösungen mit einigen Distributoren (vgl. Nintendo ab 2001 ohne Bienengraeber).