Die Veröffentlichung der tragbaren Mini-Konsole ist auf Anfang 2022 verschoben worden. Bei dem Handheld mit Kurbel gibt es Batterie-Probleme, abseits der Auswirkungen der globalen Chipkrise.

Panic Inc. wollte den mit einer Kurbel ausgestatteten Playdate-Handheld eigentlich Ende 2021 veröffentlichen. Dieser Plan kann nicht eingehalten werden, da es Probleme mit den Akkus in der ersten Charge der Geräte gibt. Einige der ersten 5.000 Geräte, die vom Band liefen, wiesen eine kürzere Batterielebensdauer als erwartet auf, während sich andere gar nicht erst aufladen oder einschalten ließen, erklärte der Hersteller. Daher hätten sie die "schwierige und kostspielige Entscheidung" getroffen, alle vorhandenen Batterien durch komplett neue Akkus zu ersetzen und zugleich den Batterielieferanten zu wechseln. Aufgrund dieser Änderung verzögert sich die Produktion.

Obwohl die globale Chipkrise und der Mangel an Komponenten in der Lieferkette nicht für die Playdate-Verzögerung verantwortlich waren, stellte das Unternehmen klar, dass die Auswirkungen trotzdem spürbar wurden, als sie versucht hatten, weitere Komponenten für Geräte zu bestellen, die nächstes Jahr und darüber hinaus ausgeliefert werden sollen. Panic: "Da viele Vorbestellungen vorliegen, haben wir in unserem Werk sofort alle notwendigen Komponenten für das Jahr 2022 und darüber hinaus bestellt. Die Reaktionen waren ... ernüchternd. Bei vielen unserer Komponenten gibt es erhebliche Verzögerungen. Tatsächlich können wir die aktuelle CPU von Playdate für - ihr werdet es nicht glauben - zwei Jahre nicht mehr bekommen. Das heißt: 730 Tage."

Aufgrund der Lieferprobleme möchte Panic die Playdate-Hauptplatine für die zukünftige Produktion überarbeiten, um eine besser verfügbare CPU verwenden zu können. Es wird nicht erwartet, dass sich diese Änderung auf das Spielerlebnis auswirkt. Auch andere Alternativen werden überdacht. Panic möchte bis Anfang 2022 knapp 20.000 Playdate-Geräte ausliefern. Bis Ende 2022 sollen es 50.000 Exemplare sein.

Das kleine Gerät erinnert entfernt an den GameBoy und besitzt neben einem Steuerkreuz und zwei Tasten außerdem eine Handkurbel an der Seite. Letztere soll neue "Gameplay-Erfahrungen" ermöglichen. 156 Euro wird das Gerät kosten und soll mehr als 20 Spiele umfassen.

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Marcel Kleffmann
Marcel Kleffmann is Chief of Content of GamesMarket and our B2B and B2C expert for hardware, market data, products and launch numbers with more than two decades of editorial experience. (marcelDOTkleffmannATgamesmarktDOTde)
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