Vergangenen Dienstag trafen sich Vertreter des IVD, um mit dem bayerischen Innenminister über das von CDU und CSU geforderte Vermietverbot für schwer jugendgefährdende Filme zu sprechen.

Vergangenen Dienstag hatte der bayerische Innenminister Dr. Günther Beckstein Rainer Ordegel und zwei weitere IVD-Vertreter empfangen. Hauptgesprächsthema: das von CDU/CSU geforderte Verleihverbot. Wie Ordegel berichtet, habe Beckstein hierzu unmissverständlich erklärt, dass es der CSU insbesondere um Gewaltfilme und -Spiele gehe. Der Bereiche Pornografie interessiere in diesem Zusammenhang nicht, da keinerlei polizeilichen Erkenntnisse vorlägen, dass Pornofilme zu Straftaten verleiten würden. Wie Ordegel weiter berichtet, sei erörtert worden, man könne sogar eher davon ausgehen, dass Pornographie helfe, angestautes Aggressionspotenzial abzubauen. Beckstein, so der IVD-Vertreter, habe sich alles in allem "erfreut darüber gezeigt, dass für den Handel der Jugendschutz ein wichtiges Thema ist".

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