Belästigungen halten Frauen von Onlinegames ab
Paradox kauft weiter ein und Tencent plant sein E3-Debüt. Unterdessen rüttelt eine Umfrage unter britischen Spieleinnen auf. Sie zeigt wie weit verbreitet insbesondere auch sexuelle Belästigung in Onlinespielen ist und welche Konsequenzen dies haben kann. Die internationalen News des Tages.
Der schwedische Publisher Paradox Interactive kauft den amerikanischen Entwickler Harebrained Schemes für 7,5 Millionen Dollar auf. Damit wird der "BattleTech"-Developer ab sofort als internes Studio für Paradox Interactive dienen. Das Managment-Team sowie das Kreativteam bleibt in seiner ursprünglichen Form erhalten. | Quelle: paradoxinteractive.com
Bei einer Umfrage der Marktforschungsgesellschaft Bryter unter 1151 britsichen Frauen gaben je nach Plattform zwischen ein Viertel und ein Drittel der Befragten an, beim Onlinespielen von Männern belästigt oder beschimpft worden zu sein. Bei 32 Prozent der Vorfälle handelte es sich um sexuelle Belästigung, bei jedem zehnten Fall sei den Frauen sogar mit Vergewaltigung gedroht worden. Laut Umfrage geben sich ein Viertel aller befragten Frauen deshalb nicht mehr als Frau zu erkennen, elf Prozent verzichten aus Angst vor Belästigungen sogar ganz auf das Online-Spielen, was zu Umsatzeinbußen auch für Publisher und Entwickler führt. | Quelle: gamesindustry.biz
Über Twitter wurde bekannt gegeben, dass "Nier: Automata" mittlerweile insgesamt drei Millionen Einheiten weltweit verkauft hat. Das Spiel hatte im März erst die 2,5 Millionen Marke geknackt. Damit ist es der mit Abstand erfolgreichste Titel des japanischen Developers Platinum Games. | Quelle: twitter.com
Tencent nimmt in diesem Jahr erstmals als Einzelaussteller an der E3 teil. Der chinesische Major will vor allem "Arena of Valor" pushen, das in Asien unter dem Namen "Honor of Kings" bekannt ist.| Quelle: GamesBeat
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