E3-Veranstalter Entertainment Software Association verzeichnete für die am vergangenen Freitag beendete Electronic Entertainment Expo einen Besucherrückgang um fast 15 Prozent. Das Interesse der Endkonsumenten an der Neuheitenschau war hingegen ungebrochen.

Gut 15 Prozent weniger Fachbesucher als noch im Vorjahr kamen in diesem Jahr zur Electronic Entertainment Expo nach Los Angeles. Strömten 2005 noch mehr als 70.000 Branchenprofis in die Hallen des L.A. Convention Centers, reisten heuer nur noch etwas mehr als 60.000 an. Dass der Besucherrückgang ein Indiz für möglicherweise schwindende Attraktivität der Messe sein könnte, schließen die Veranstalter der Entertainment Software Association aber aus. ESA-President Doug Lowenstein unterstreicht vielmehr die weiterhin hohe Bedeutung der Neuheitenschau für die internationale Spieleindustrie.

Und zumindest bei den Spielefans ist das Interesse ungebrochen. Nahezu 1,5 Mio. Unique-User verzeichnete das Endkonsumentenportal e3insider.com während der drei Messetage. Die Nutzerzahl habe sich so im Jahresvergleich verdoppelt. Auch die messebegleitenden Workshops waren erneut ein voller Erfolg. Mit annähernd 2000 Teilnehmern und mehr als 175 Gastrednern waren die Veranstaltungen bis auf den letzten Platz ausgebucht.

Mit dem Messefazit teilten die Veranstalter auch die Daten für das kommende Jahr mit: Vom 16. bis 18. Mai 2007 dreht sich in L.A. wieder alles um die Welt der Computer- und Videospiele.

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