Verschiedene Kapitalgesellschaften und Immobilienkonzerne wollen an der Versteigerung des Spielwarengeschäfts von Toys'r'us mitbieten. Mit der Beteiligungsgesellschaft Permira befindet sich auch ein Europäer unter den Bietern.

Die europäische Beteiligunsgesellschaft Permira wird gemeinsam mit ihrem US-Mitbewerber Apollo um die Spielwarensparte von Toys'r'us mitbieten. Insgesamt sechs Interessenten, darunter große Immobilienkonzerne, werden an der Versteigerung durch Credit Suisse First Bosten teilnehmen, berichtet die "Financial Times Deutschland". Nicht zum Verkaufe stehen die lukrativen Babywarengeschäfte der Babies'r'us-Kette.

In den vergangenen Jahren war Toys'r'us stark wachsendem Konkurrenzdruck ausgesetzt, was sich auch im sinkenden Firmenwert widerspiegelt: In nur zehn Jahren reduzierte sich der Marktwert des Gesamtkonzerns um gut zehn Mrd. auf nun 4,3 Mrd. Dollar. Weltweit betreibt Toys'r'us 1400 Filialen, davon 48 in Deutschland.

Mit nächsten Ergebnissen der Bieterschlacht ist nicht vor Jahresende zu rechnen. Erst nach Weihnachten sollen die nächsten Offerten abgegeben werden.

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