In Wien stellte sich die ARGE Breitband vor. Die Mitglieder wollen die Breitbandversorgung in Österreich vorantreiben und ein stärkeres Bewußtsein in Politik und Öffentlichkeit für dieses Thema schaffen.

Die Versorgung Österreichs mit Breitbandanschlüssen soll verstärkt ausgebaut werden. Für dieses Ziel will die ARGE Breitband eintreten, die sich gestern in der österreichischen Hauptstadt vorstellte. "Die weißen Flecken müssen verschwinden", forderte Rudolf Fischer, Festnetz-Chef der Telekom Austria und Initiator der ARGE. 7.000 von 17.000 Ortschaften hätten noch keinen Anschluss an breitbandige Netze. Darunter leide die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs - so der allgemeine Tenor. Auch seien die von der Bundesregierung bis 2005 in Aussicht gestellten Infrastrukturförderungen von zehn Mio. Euro nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die ARGE Breitband will nun eine Studie in Auftrag geben, die die volkswirtschaftliche Bedeutung von Breitbandanschlüssen und die bestehenden Defizite erfasst. Damit soll in Öffentlichkeit und Politik ein Bewusstsein für die Problematik geschaffen werden. Zur Zeit nutzen zwei von zehn Haushalten in Österreich einen Breitbandanschluss.

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