Trotz immer besser werdender technischer Voraussetzungen ist laut FFA die Anzahl der Filmdownloads im ersten Halbjahr dieses Jahres nur gering gestiegen.

Die Maßnahmen der Filmwirtschaft gegen die Raubkopiererei tragen erste Früchte, lautet der Grundtenor der am heutigen Mittwoch vorgestellten FFA-Brennerstudie 2004. Demnach ist die Anzahl der Filmdownloads im ersten Halbjahr verhältnismäßig gering gestiegen. Das Brennen von Filmen habe zwar weiterhin zugenommen, im Vergleich zum Vorjahr aber relativ moderat. Eine weitere Explosion der illegalen Downloads und der Raubkopiererei, die man auf Grund des stark verbesserten und flächendeckenden Equipments vermuten könnte, wurde nach Angaben der FFA verhindert. Von Januar bis Juni 2004 wurden der Studie zufolge 10,3 Mio. Filme aus dem Internet heruntergeladen, das waren 1,3 Mio. mehr als im Vorjahreszeitraum. "Die Brennerstudie beweist, dass die Maßnahmen der Filmwirtschaft - verstärkte Strafverfolgung, die Kampagne gegen Raubkopierer, Aufklärungsarbeit, etc. - erste Wirkung zeigen", kommentierte Peter Dinges, Vorstand der Filmförderungsanstalt, die aktuellen Zahlen.

Die komplette Brennerstudie können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen.

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