Dass der Brexit auch die internationalen Publisher beschäftigt ist sicher. Bei einem Investoren-Gespräch musste nun Nintendo-Präsident Tatsumi Kimishima auch zu diesem Thema Stellung beziehen.

Tatsumi Kimishima, President von Nintendo, hat sich bei einem kürzlich stattgefundenen Investorengespräch auch zum Thema Brexit geäußert. Der Nintendo-Chef bestätigte, dass sich der Brexit negativ auf die Nintendo Ergebnisse insbesondere aus Europa auswirkt. Die fallenden Wechselkurse führen zu einem vergleichsweise starken Yen, was wiederum die in Yen ausgewiesenen Bilanzergebnisse aus Europa drückt. Sollte der Trend bis zum Ende des Geschäftsjahres anhalten, werde dies auch das Ergebnis beeinflussen.

Kimishima sagte auch, dass derzeit niemand sagen könne, ob und welche Änderungen ein Brexit in Bereichen wie Steuern, Produktstandards, Datenschutz oder ein bei einem anderen der vielen in der EU geregelten Themen mit sich bringt. "Für den Moment müssen wie die Entwicklungen sehr genau beobachten und geeignete Maßnahmen vorbereiten", so Kimishima.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
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