Brinkmann wird saniert
Die angeschlagene Kaufhauskette Brinkmann wird saniert. Trotzdem sollen neun der 40 Häuser geschlossen werden.
Die in finanzielle Schwierigkeiten geratene Kaufhauskette Brinkmann wird saniert. Neun der 40 technischen Kaufhäuser in Nord- und Ostdeutschland werden dennoch geschlossen und 348 Mitarbeiter entlassen. Die im Februar beantragten Insolvenzverfahren für die 46 Einzelgesellschaften des Konzerns sind seit Montag eröffnet. Wie Insolvenzverwalter Burkhardt Reimer erklärte, strebe man zur Konsolidierung der in zahlreiche Einzelgesellschaften unterteilten Kette eine holdingartige Struktur an, da eine Fortführung in der jetzigen Form - ohne Hierarchie und ohne zentrale Steuerung - nicht mehr machbar sei. Reimer selbst hat als Treuhänder für die Gläubiger die E+F Brinkmann GmbH gegründet, um einzelne Kaufhäuser und Gesellschaften dauerhaft zu sichern. Für die nächsten sechs Monate sei die Liquidität des Unternehmens durch Gläubiger gesichert, danach soll nach den Plänen Reimers die Konsolidierungsphase abgeschlossen sein.