Britische ISPs müssen Kundendaten offen legen
Der britische High Court ordnete die Offenlegung von Kundendaten mehrerer Internetanbieter an. 150 User, die über das Internet illegal Software getauscht haben sollen, sind betroffen.
150 britische Internetuser, die von der Federation Against Software Theft (Fast) verdächtigt werden, illegal Software über Internettauschbörsen angeboten zu haben, werden demnächst Besuch von der Polizei erhalten. Wie die "BBC" berichtet, verordnete der High Court die Offenlegung der Kundendaten. Mehrere Internetanbieter wurden so verpflichtet, Echtnamen und Adressdaten an die Strafverfolgungsbehörden zu übermitteln. Sind die Verdächtigen erst identifiziert, will die Fast wegen Urheberrechtsverstößen klagen. Durch das Urteil sieht sie die eigene Position gestärkt. Den Weg über die Gerichte werde man bei begründetem Verdacht in Zukunft öfter gehen.