Neue Ideen zum Umgang mit Urheberrechten in Zeiten digitaler Medien erhofft sich die Business Software Alliance (BSA) von Studierenden der Ludwig Maximilians Universität (LMU) in München. Gemeinsam mit der LMU hat die BSA daher den "Forschungs- und Ideenpreis 2005" ausgeschrieben.

Zum Themengebiet "Geistiges Eigentum im digitalen Zeitalter" hat die Business Software Alliance (BSA) gemeinsam mit der Ludwig Maximilians Universität (LMU) in München den "BSA Forschungs- und Ideenpreis 2005" ausgelobt. Studierende und Wissenschaftler aller Fachrichtungen sind aufgerufen, Forschungsideen oder komplette Arbeiten zum Thema einzureichen. Mit insgesamt 17.500 Euro ist der Preis dotiert. Er steht unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Thomas Goppel.

Wie das Thema bearbeitet wird, überlassen die Veranstalter den Akademikern. Von der kulturhistorischen Abhandlung über einen juristischen oder ökonomischen Blickwinkel bis hin zur technischen Betrachtungsweise werden alle Arbeiten angenommen.

"Wir sind der Meinung, dass der neue Umgang mit geistigem Eigentum zu einer der wichtigsten Aufgaben gehört, die sich im digitalen Zeitalter stellen. Die technische Entwicklung muss in neuen Regelwerken und einer neuen Ethik Niederschlag finden, damit sie ihren größtmöglichen Nutzen entfalten kann. Mit dem 'BSA Forschungs- und Ideenpreis' wollen wir die Diskussion dazu anregen und ihr einen wissenschaftlich fundierten Hintergrund geben", erklärt Georg Herrnleben, Regional Manager Zentraleuropa BSA.

Eine Jury aus Vertretern von LMU, BSA und Wirtschaft wird die eingereichten Arbeiten nach Kreativität, Vollständigkeit des Gedankens, Ergebnis und Klarheit bewertet. Die besten Arbeiten werden in Anwesenheit der Autoren von der BSA bei der öffentlichen Preisverleihung im Frühjahr 2005 präsentiert und auch veröffentlicht.

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