BSA gehen Internethändler ins Netz
Der Business Software Alliance sind fünf Onlineanbieter ins Netz gegangen, die über das Internet illegale Software vertrieben haben.
Dem Handel mit illegalen Softwareprodukten im Internet einen Riegel vorschieben, ist eines der zentralen Anliegen der Business Software Alliance (BSA). Kürzlich sind den Piratenjägern fünf Internetanbieter ins Netz gegangen, die über ihre Seiten raubkopierte Software vertrieben haben. Als Teil einer weltweiten Offensive gegen den Onlinehandel mit illegalen Softwareprodukten ergingen Abmahnungen an drei Beschuldigte aus Deutschland sowie einen Anbieter aus den USA und einen Briten.
"Gewerbliche Raubkopierer verfügen oft über großes rechtliches Fachwissen, das sie gezielt einsetzen, um ihre Kunden zu täuschen: diesen wird vorgetäuscht, dass sie ein legales Hintertürchen zu einer verbilligten Vollversion benutzen. Häufig erwerben die Kunden aber nichts anderes als eine Raubkopie oder wertloses Papier", warnt BSA-Anwalt Dr. Oliver Wolff-Rojczyk. Die Erfolge machen den Ermittlern Mut. Auch in Zukunft wird das Internet eines der Hauptbetätigungsfelder der BSA-Ermittler bleiben. Dr: Wolff-Rojczyk: "Die BSA hat zusammen mit ihren Mitgliedern in den vergangenen Monaten aktiv daran gearbeitet, illegale Online-Händler zu stoppen. Dabei geht es uns sowohl um den Schutz der Anwender als auch um den Schutz des geistigen Eigentums unserer Mitglieder. Der Erfolg gibt uns Recht: Dank der Zusammenarbeit mit den Herstellern und auch den einschlägigen Handelsplattformen sind zahlreiche der genannten Fälschungen fast völlig vom Markt verschwunden."