Ein Internet-Service-Provider in Finnland wurde jetzt mit tatkräftiger Hilfe der Business Software Alliance verurteilt. Der Anbieter muss alle Inhalte, die Urheberrechte von Softwareherstellern verletzen, von den Servern nehmen.

Ein Urteil des Bezirkgerichts Helsinki gegen die Jippii Group, Finnlands zweitgrößten Internet- und Telekomdienstleister, nahm die Business Software Alliance (BSA) jetzt zum Anlass, auf die Durchsetzbarkeit der EU-Richtlinie zum E-Commerce hinzuweisen. Die BSA hatte rechtliche Schritte gegen die Jipii Group eingeleitet, nachdem das Unternehmen trotz mehrfacher Hinweise urheberrechtswidriges Material auf seinen Servern bereithielt. Jippi habe mittlerweile zugesichert, illegale Seriennummern und anderes Material zu entfernen, das die Urheberrechte von Softwareherstellern verletze. "Das Beispiel Jippii sollte ein Signal für Internet-Service-Provider sein, sich proaktiver zu verhalten. Wenn sie sich unverantwortlich verhalten, wird die BSA aktiv", sagte Georg Herrnleben, Regional Manager der BSA für Zentraleuropa. "Die BSA setzt sich dafür ein, dass die Umsetzung der E-Commerce-Richtlinie eine faire und ausgewogene Vorgabe für die Verantwortlichkeit der ISPs liefert. Wir unterstützen die einzelnen Regierungen bei der inhaltsgetreuen Umsetzung dieser Richtlinie."

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By Team GamesMarket • 6 min read