BSA will freiwillige Selbstkontrolle für CD-Hersteller
Die Business Software Alliance (BSA) hat Vorschläge für eine freiwillige Selbstkontrolle der CD-Hersteller unterbreitet.
Die Business Software Alliance (BSA) hat in den letzten Wochen drei Mio. Mark Schadensersatz von CD-Herstellern erhalten. Im Rahmen der Schadensersatzvereinbarungen erklärte sich die BSA bereit, die Namen der betroffenen Firmen geheim zu halten. Diese Vorgänge haben die BSA aber zu einer neuen Initiative veranlasst. Ziel ist eine freiwillige Selbstkontrolle der CD-Hersteller. Unter anderem soll in Zusammenarbeit mit Urheberrechtsverbänden - darunter die IFPI (International Federation of Phonographic Industry), MPA (Motion Picture Association) und IVF (International Video Federation) - sowie den Vertretungen der Hersteller Prüfmechanismen definiert werden. Zu diesen sollten nach Meinung der BSA die Prüfung des Auftraggebers sowie die Prüfung der Inhalte der gelieferten Master-CDs zählen. Außerdem sollen dubiose Aufträge abgelehnt und alle produzierten CDs mit einem Herstellerindex codiert werden.