2004 legte das Medienbudget der Bundesbürger nach zwei rückläufigen Jahren wieder zu. Wachstumsstärkstes Marktsegment war die Unterhaltungssoftware, die inzwischen den drittgrößten Posten im Gesamtmedienbudget ausmacht.

Im vergangenen Jahr gaben die Bundesbürger 9,5 Mrd. Euro für Musik, Kino, Video, Bücher sowie Computer- und Videospiele aus. Damit stieg das Medienbudget hierzulande nach zwei rückläufigen Jahren wieder um 2,9 Prozent gegenüber 2003 an, teilte der VUD auf Basis von GfK-Daten mit. Mit einem Anteil von 14,3 Prozent war die Unterhaltungssoftware dabei wachstumsstärkstes Segment und generierte den drittgrößten Umsatz im Medienbereich. Jeder siebente Medienbudget-Euro wurde für Spiele ausgegeben. Einzig in Bücher (37,2 Prozent) und Musik (16,5 Prozent) investierten die Verbraucher noch mehr. Beide Bereich mussten jedoch Umsatzrückgänge hinnehmen: Erzielte die Musikindustrie im vergangenen Jahr noch 55 Prozent mehr Umsatz als die Unterhaltungssoftwareindustrie, waren es im vergangenen Jahr nur noch 15 Prozent. Vor diesem Hintergrund sieht der VUD trotz des negativen gesamtwirtschaftlichen Umfelds seine Prognosen bestätigt.

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Gaming Without Borders Awards 2026
The winners and presenters of the Gaming ohne Grenzen Awards 2026 (from left to right): Saskia Moes (Gaming ohne Grenzen), Marlene Beilharz (accessibility campaigner), Sven Radtke (Gaming ohne Grenzen), Patricia Mendes (Games for Blind Gamers Jam), Markus Sindermann (Managing Director of the Centre for Youth Media Culture in North Rhine-Westphalia), Charlotte Zapfe-Wildemann (neoludic games), Linda Scholz (Gaming ohne Grenzen), Stefan Wilhelm (Inclusive Gaming), David Zapfe-Wildemann (neoludic Games), Maurice Andreas (neoludic games), Anni Pekie (accessibility consultant) and Melanie Eilert (inclusion campaigner) (c) Martin Scherag Photography / congstar

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By Marcel Kleffmann 1 min read