Bundesregierung geht in die Softwareoffensive
Die Bundesregierung will in den nächsten fünf Jahren 400 Mio. Mark für die Entwicklung von Lernsoftware für Schulen, Hochschulen und Berufsbildung zur Verfügung stellen. Mit dem Förderprogramm soll auch dem deutschen Markt für Lernsoftware zu Aufschwung verholfen werden.
Die Bundesregierung will in den nächsten fünf Jahren 400 Mio. Mark für die Entwicklung von Lernsoftware für Schulen, Hochschulen und Berufsbildung zur Verfügung stellen. "Nachdem wir den Durchbruch geschafft haben, Schulen mit Computern und Internetzugängen auszustatten, will ich jetzt dafür sorgen, dass erstklassige Bildungssoftware entwickelt wird", sagte Edelgard Bulmahn, Bundesministerin für Bildung und Forschung, zum Start des neuen Förderprogramms unter dem Motto "Neue Medien in der Bildung" gestern in Berlin. Lernen am PC müsse im Unterricht zum Normalfall werden. Ein weiteres Ziel sei die Unterstützung des Markts für Lernsoftware, dem weltweit dreistellige Zuwachsraten prognostiziert würden, so die Ministerin weiter. Das Förderprogramm ist Teil des Aktionsprogramms "Innovation und Arbeitsplätze in der Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts". Dem Programm sollen jetzt konkrete Ausschreibungen folgen, die unter der Webadresse des Ministeriums, www.bmbf.de, eingesehen werden können.