Die gängige Praxis, Bugfixes lediglich im Internet zum Download anzubieten, ist laut einem Bericht der "CBS" rechtlich fragwürdig.

In ihrer aktuellen Ausgabe bemängelt die "Computer Bild Spiele" mangelnde Kulanz und fehlenden Kundenservice bei zahlreichen Gamespublishern. Die gängige Praxis, Bugfixes lediglich im Internet zum Download anzubieten, sei rechtlich fragwürdig. Würden doch die oft dringend benötigten Patches Kunden ohne Internetzugang vorenthalten. Einen Patch auf Nachfrage per Post zu verschicken, sei demnach die große Ausnahme. "Die Hersteller dürfen zwar fehlerhafte Spiele bis zu zweimal per Patch nachbessern. Läuft das Spiel dann aber immer noch fehlerhaft, hat der Kunde das Recht, sein Geld zurückzuverlangen", erläutert Rechtsanwalt Stephan Mathé. Schützenhilfe erhält der Jurist von der Verbraucherzentrale Hamburg. Dem Kunden dürften keinerlei Kosten - ob Telefon oder Internet - entstehen, um an die Patches zu gelangen.

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