CDV: Syring fährt Sparkurs
Weil im ersten Quartal keine Neuveröffentlichungen das Portfolio verstärkten, sank der Umsatz im Jahresvergleich erwartungsgemäß um fast zwei Mio. Euro. Um künftig auf die releaseabhängigen Umsatzschwankungen flexibler reagieren zu können, sollen nun Fixkosten gesenkt werden.
Vor allem da keine Neuveröffentlichungen im ersten Geschäftsjahresquartal anstanden, verzeichnete CDV Software im abgelaufenen Dreimonatszeitraum einen deutlichen Umsatzrückgang von 3,67 Mio. Euro im Vorjahr auf nun 1,9 Mio. Euro. Bei gleichbleibender Kostenstruktur schlägt daher ein Vorsteuerverlust von 1,5 Mio. Euro zu Buche, nach 400.000 Euro Nettogewinn im Vergleichszeitraum. Positiv entwickelte sich nach Unternehmensangaben die US-Tochter. Bereinigt um Lizenzvereinbarungen wurde ein positives Ergebnis erzielt, das durch den Ausbau des Distributionsgeschäfts in den kommenden Monaten weiter steigen soll.
Um künftig besser auf die releaseabhängigen Umsatzschwankungen reagieren zu können, wird nun die Kostenseite angegangen. CEO Christoph Syring: "Wir prüfen derzeit, wo wir wirtschaftlich sinnvoll Fixkostenblöcke senken oder einsparen und Funktionsbereiche outsourcen können."
Für die Zukunft sieht die Unternehmensführung eine deutliche Umsatz- und Ertragssteigerung voraus. Ein Ergebnis auf Vorjahresniveau, als bei 4,2 Mio. Euro Umsatz 539.000 Euro Nettogewinn verbucht wurden, wird angestrebt. Weitere Zuwächse verspricht das gut gefüllte Portfolio für das Jahresendgeschäft. Potentielle Blockbuster wie "War Front: Turning Point" sowie steigende Distributionserlöse sollen helfen, die Wachstumsziele fürs Gesamtjahr zu erreichen.