Cell wird entwicklerfreundlich
Vier Jahre arbeiteten Sony, IBM und Toshiba am Cell-Chip, der auch Herzstück der PlayStation 3 werden wird. Befürchtungen, Spieleentwickler benötigten mindestens genauso lange, um sich mit den Möglichkeiten von Cell vertraut zu machen, schaffte Sony auf der Game Developer Conference aus der Welt.
Inwieweit wird der Cell-Chip, an dem Sony gemeinsam mit IBM und Toshiba vier Jahre lang arbeitete und der u.a. auch Sonys PlayStation 3 antreiben wird, die Spieleentwicklung verändern? Vielfach wurde befürchtet, der Chip könnte derart kompliziert sein und so viele neue Möglichkeiten bieten, dass Entwickler Monate, wenn nicht Jahre brauchen würden, um alle Features nutzen zu können. "Cell ist ein sehr kompliziertes Stück Technik", bestätigte denn auch Mark DeLoura, Manager Developer Relations bei Sony of America, während der Game Developer Conference. Grund zur Sorge bestehe dennoch nicht. Die Entwicklungstools sollen bestehenden und bekannten Systemen angeglichen werden, um den Entwicklern Software an die Hand geben zu können, mit der sie von Anfang an zurechtkämen, berichtet "GameSpot". So sei man derzeit beispielsweise dabei, gemeinsam mit der Khronos Group eine spezielle "OpenGL"-Version zu entwickeln. Entschlackt von Features, die zur Spieleentwicklung nicht benötigt werden, könnte so ein Tool entstehen, mit dem die Studios sofort arbeiten könnten.