In China müssen sich künftig Spiele vor der Veröffentlichung einer weiteren Zensurbehörde stellen. Mit dem rigiden Vorgehen will die Volksrepublik kritischen Spieleinhalten entgegentreten.

In China werden Spiele in Zukunft einer strengeren Zensur unterzogen, berichtet Spiegel-Online. Mit einer eigens gegründeten "Kommission zur Überwachung von Spielen" will die Regierung der Volksrepublik kritischen Spieleinhalten entgegentreten. Künftig müssen sich alle Neuerscheinungen vor Veröffentlichung dem Urteil der Kommission stellen; bei Nichtbeachtung drohen Strafen. Stein des Anstoßes ist das Strategiespiel "Hearts Of Iron". Unter anderem durch die Darstellung eines unabhängigen Tibets betreibe der Titel "Geschichtsfälschung", teilte die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua mit, und dürfe daher in der Volksrepublik nicht mehr angeboten werden. Internetcafés, in denen der Titel gespielt wird, droht die Schließung. Noch bis zum 1. September haben die im chinesischen Markt aktiven Anbieter Gelegenheit, ihre Produkte zur Prüfung vorzulegen.

Share this post

Written by

Gamescom 2026: Snapshots From the Business Area - Part 2
From left: Martin Filipp, Mipumi; Jutta Scheibelberger, Wirtschaftsagentur Wien; Elisabeth Strahser, Fachverband UBIT; Markus Gumplmayr, Außenwirtschaft Austria (c) GM PW

Gamescom 2026: Snapshots From the Business Area - Part 2

By Pascal Wagner 2 min read
Social Responsibility is No Stick-On Label (Commentary)
Federal President Frank-Walter Steinmeier brought some nuanced perspectives to the industry on stage at the gamescom congress. Not everyone liked that. (Photo: KoelnMesse / gamescom)

Social Responsibility is No Stick-On Label (Commentary)

By Pascal Wagner 5 min read