International konnten deutsche Entwickler in der Vergangenheit nur selten punkten. Crytek, Schöpfer von "Far Cry", verteidigte bei den GDC Choice Awards die deutsche Ehre.

Bei den wichtigen GDC Choice Awards in San Francisco zeigte sich nun, dass es auch anders geht. Das Coburger Entwicklerstudio Crytek konnte die Auszeichung als bester Newscomer abräumen und sich dabei gegen internationale Konkurrenz durchsetzten. Verdient haben die Crytek-Jungs sich den Erfolg mit ihrem hochgelobten Erstlingswerk "Far Cry". Der Edelshooter zeigt deutlich, dass auch in Deutschland spielerische und technische Innovation beheimatet sein kann.

Abgesehen von Crytek ging allerdings nicht viel für deutsche Spiele. Abräumer des Abends wurde Vales "Half-Life 2", das gleich in vier der insgesamt neun Kategorien gewinnen konnte. Bezeichnend ist allerdings, dass gerade asiatische Entwickler mit den Kreativ-Preisen versehen wurden. So konnte Namco für das PlayStation-2-Spiel "Katamari Damacy" je einen Award für das beste Gamedesign und den Innovationspreis einheimsen. Zudem wurde Nintendo für "Donkey Konga" für seine neuen Ansätze geehrt. Westliche Entwickler erhielten vor allem Technikpreise.

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Gaming Without Borders Awards 2026
The winners and presenters of the Gaming ohne Grenzen Awards 2026 (from left to right): Saskia Moes (Gaming ohne Grenzen), Marlene Beilharz (accessibility campaigner), Sven Radtke (Gaming ohne Grenzen), Patricia Mendes (Games for Blind Gamers Jam), Markus Sindermann (Managing Director of the Centre for Youth Media Culture in North Rhine-Westphalia), Charlotte Zapfe-Wildemann (neoludic games), Linda Scholz (Gaming ohne Grenzen), Stefan Wilhelm (Inclusive Gaming), David Zapfe-Wildemann (neoludic Games), Maurice Andreas (neoludic games), Anni Pekie (accessibility consultant) and Melanie Eilert (inclusion campaigner) (c) Martin Scherag Photography / congstar

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By Marcel Kleffmann 1 min read