Clans.de mit rasantem Userwachstum im ersten Jahr
Clans.de ist eine junge, aufstrebende Plattform für Gamergemeinschaften. Seit dem Start der Closed Beta vor einem Jahr haben sich 36.000 User registriert. GamesMarkt stellt Hamburger Start-up und einen seiner Gründer vor, den ehemaligen E-Sportler Frederik Keitel.
"Ich bin nicht der Posterboy", sagt Frederik Keitel, einer der Gründer des Webportals Clans.de. Der 29-Jährige war zwar lange aktiver und erfolgreicher Pro-Gamer, will aber tunlichst nicht den Eindruck aufkommen lassen, er wäre nur ein bekanntes Gesicht, das sich das Hamburger Start-up aus Marketingzwecken ins Boot geholt hat. Keitel trägt beim kleinen Hamburger Start-up die Verantwortung für Business Development, Strategie und Planung. Geschäftsmodell des Unternehmens ist die Bereitstellung einer Plattform für Gamergemeinschaften, Clans oder Gilden genannt.
Nach allem Dafürhalten hat das Unternehmen damit eine Marktlücke entdeckt. Obwohl Clans.de bisher kaum Werbung für seinen Service machte, ist die Plattform bisher jeden Monat gewachsen. Seit dem Start der geschlossenen Beta im August 2012 stellenweise um bis zu 20 Prozent innerhalb von 30 Tagen. Aktuell haben die Hamburger 36.000 registrierte Mitglieder, die sich in 9000 Clans organisiert haben. "Jeden Tag kommen 60 neue Clans hinzu", sagt Keitel.
Bei allem Erfolg im ersten Jahr ist aber auch nicht alles eitel Sonnenschein bei Clans.de. Eine Lokalisierung ins Englische ist geplant, aber noch nicht erfolgt. Auch im Bereich der mobilen Nutzung fehlt aktuell noch eine echte Strategie und das Auftreten radikaler oder pornografischer Inhalte bei User-Created-Content könnte sich auch noch zum Problem entwickeln. Auch eine Einkommensquelle haben die Hanseaten bisher noch nicht aufgetan.
Wir stellen das Hamburger Start-up und Frederik Keitel, einen seiner Gründer, genauer vor. Den vollständigen Artikel lesen Abonnenten in GamesMarkt 16 oder .