Eine Klage gegen 25 Medienfirmen nach dem "Schulhofmassaker" an der Columbine High School im Jahr 1999 ist abgewiesen worden.

Laut "Los Angeles Times" ist eine Klage gegen insgesamt 25 Medienfirmen nach dem "Schulhofmassaker" an der Columbine High School aus dem Jahr 1999 abgewiesen worden. Angehörige eines Opfers hatten im April 2001 eine milliardenschwere Entschädigung gefordert, da die beiden Amokschützen von Gewalt beinhaltenden Videospielen sowie Filmen beeinflusst worden seien. Zu den betroffenen Unternehmen zählten u. a. AOL Time Warner, Nintendo, Sony Computer Entertainment, id Software, Sega, Activision und New Line Cinema. Als Grund für den ablehnenden Entscheid der Klage gab der zuständige Richter Lewis Babcock an, dass die Film- und Videospielhersteller nicht hätten voraussehen können, dass ihre Produkte zu gewalttätigem Handeln führten. Die Ereignisse an der Columbine High School hatten eine hitzige Debatte über Gewaltdarstellung in Filmen und Computerspielen ausgelöst, die wiederum Untersuchungen über Jugendschutz- und Marketingpraktiken der Medienindustrie nach sich zog.

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