Crytek sahnt Entwicklerpreise ab
Der große Gewinner bei der erstmaligen Verleihung des Deutschen Entwicklerpreises heißt Crytek, die für den Edelshooter "Far Cry" bzw. die CryEngine insgesamt vier Auszeichnungen entgegennehmen konnten.
Am 12. November wurde in Essen erstmals der Deutsche Entwicklerpreis vergeben. Die gut 200 Gäste feierten den Abend über die besten deutschen Produktionen der vergangenen zwölf Monate. Als großer Sieger ging Crytek mit "Far Cry" aus den Wahlen hervor. Insgesamt vier Trophäen ("Beste Grafik", "Bestes Game-/Leveldesign", "Bestes Vollpreisspiel" und "Innovativste Technik" für die CryEngine) konnte das Coburger Unternehmen entgegennehmen.
Das Berliner Team von Robotee erhielt für "Singles - Flirt Up Your Life!" die Preise in den Kategorien "Beste(r) Charakter(r)" und "Bestes Midprice-Game". Ebenfalls Sieger in gleich zwei Kategorien wurde Phenomic, die für "SpellForce: The Breath Of Winter" für den "Besten Soundtrack" und die "Besten Cutscenes" ausgezeichnet wurden. Je ein Award ging an Ascaron für "Sacred" ("Bestes Interfaces"), Electronic Arts für "Fußball Manager 2004" (Beste Communitybetreuung"), Egosoft für "X2: Die Bedrohung" ("Beste Story/Spielewelt") und Fakt Software für "Crazy Machines" ("Bestes Casual-Game"). Zudem darf sich elkware für "Das schwarze Auge" und "Port Royale 2" mit dem Titel für das beste Mobile Game schmücken. Der Innovationspreis der Jury ging an ExDream Entertainment für "Arena Wars".
An der Abstimmung im Vorfeld der Verleihungen nahmen über 350 Branchenvertreter teil. Die Verleihung des Deutschen Entwicklerpreises soll von nun an jährlich stattfinden.