Der game-Verband zeigt sich zufrieden mit dem Start der Pilotphase des bundesweiten Förderung. Geschäftsführer Felix Falk sieht hier eine ernsthafte Initiative der Regierung, die Wettbewerbsnachteile Deutschlands im internationalen Vergleich beseitigen zu wollen. Bis zu 200.000 Euro können Unternehmen im Rahmen des Förderprogramms erhalten. Erste Anträge werden ab dem 3. Juni entgegengenommen.

Zuspruch vom game-Verband. Geschäftsführer Felix Falk begrüßt den Start der bundesweiten Gamesförderung von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. Diese "Pilotphase für kleinere Vorhaben bis 200.000 Euro Förderung", wie Scheuer sie beschreibt, richtet sich an sämtliche Unternehmen mit einer deutschen Niederlassung, die Spiele und interaktive Inhalte entwickeln.

"Der schnelle Start einer ersten Fördermaßnahme für kleinere Games-Projekte unterstreicht das ernsthafte Engagement der Bundesregierung, die Wettbewerbsnachteile Deutschlands im internationalen Vergleich beseitigen zu wollen", so Falk zu der neuen Initiative auf Bundesebene. "Das zentrale Ziel bleibt jedoch der für Herbst 2019 angekündigte EU-notifizierte Fonds mit einer spezifischen und planbaren Games-Förderung. Mit einem solchen international vergleichbaren Ansatz kann Deutschland beim Zukunftsmedium Games zu erfolgreichen Standorten wie Kanada, Großbritannien und Frankreich aufschließen."

Bei der sogenannten De-minimis-Förderung oder -Beihilfe können den bewerbenden Unternehmen jeweils bis zu 200.000 Euro über drei Steuerjahre für ihre Prototypen zugesprochen werden. Solch geringe Summen benötigen keine EU-Notifizierung, weshalb bereits jetzt mit dieser ersten Phase der Bundesspieleförderung gestartet wird. Einreichungen für die De-minimis-Beihilfe werden vom 3. Juni bis 30. August vom Bundesverkehrsministerium entgegengenommen.

Der game-Verand hat die wichtigsten Infos und Fakten zur dem Förderprogramm auf seiner Webseite gesammelt. Näheres zur Anstragsstellung gibt es direkt auf der Online-Plattform des Bundesverkehrsministeriums.

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