Deutliches Minus für CDV
Der Karlsruher Publisher CDV hat die Bilanzzahlen für das Geschäftsjahr 2003 veröffentlicht. Der Umsatz ging gegenüber dem Vorjahr um 29 Prozent zurück. Durch hohe Abschreibungen vervielfachte sich der Fehlbetrag.
CDV Software hat das Geschäftsjahr 2003 mit einem Fehlbetrag von elf Mio. Euro beendet. Der börsennotierte Publisher hat jetzt die endgültigen Zahlen für das letzte Fiskaljahr veröffentlich. Demnach beläuft sich der Umsatz auf 15,5 Mio. Euro und liegt damit um 29 Prozent unter dem Vorjahreswert. Releaseverschiebungen und unterplanmäßige Absätze seien im Wesentlichen für das Minus verantwortlich. Eine Reihe von Projekten mussten im vergangenen Jahr eingestellt oder die Absatzerwartung reduziert werden, was zu Abschreibungen in Höhe von 7,2 Mio. Euro führte. Das Betriebsergebnis (Ebit) beläuft sich auf Minus zehn Mio. Euro. Dadurch verringerten sich auch die liquiden Mittel des Unternehmens von 3,7 Mio. auf 1,3 Mio. Euro. Wie CDV bekannt gab, zeitigen die im laufe des Jahres vorgenommenen Kostensenkungen und Restrukturierungen im 4. Quartal erste Wirkungen. Endgültig in der Bilanz bemerkbar machen würden sich die Einsparungen aber wohl erst im neuen Geschäftsjahr. "Im Jahr 2003 mussten wir einige Rückschläge hinnehmen. So konnten Projekte nicht wie geplant realisiert werden oder die Umsätze von veröffentlichten Spielen blieben hinter den Erwartungen zurück. Wir sind allerdings der Meinung, dass wir die Situation rechtzeitig erkannt und ausreichend wirkungsvolle Gegenmaßnahmen eingeleitet haben, die einen positiven Ausblick auf das Jahr 2004 rechtfertigen", teilte der Vorstand mit.