Deutscher Handelskongress 2002
Die aktuelle Krise des deutschen Einzelhandels, Innovationen und künftige Märkte sind die Themenschwerpunkte des Deutschen Handelskongresses 2002 Ende Oktober. Im Mittelpunkt stehen der Einzelhandel und die Markenartikler. Unterhaltungselektronik ist nur am Rande ein Thema.
Mit einem breit gefächerten Programm wartet der Deutsche Handelskongress im Rahmen der Kongressmesse Retail World 2002 am 30./31. Oktober in Berlin auf. Die Themenschwerpunkte: Neben einer Bestandsaufnahme des deutschen Einzelhandels heute und der Diskussion über künftige Herausforderungen im internationalen Vergleich sowie den Aufbruch in neue Märkte stehen die Frage nach Innovationen und die Förderung der Konsumlust des Verbrauchers im Zentrum.
Die Konsumlust ankurbeln
Dabei gilt es, die derzeitige Krise zu analysieren und neue Konzepte der Markenartikler und des Handels zu finden. An zwei Tagen stehen zahlreiche Panels und Diskussionsrunden dazu an. Mit Keynotepräsentationen stellen unter anderem Dr. Hans-Joachim Körber, Vorstandsvorsitzender der Metro AG, und Wolfgang Urban, CEO der KarstadtQuelle AG, ihre Strategien für die Zukunft des deutschen Handels vor. Zum Thema "Was leisten neue Technologien?" referiert Ingo Blunck, Geschäftsführer der Microsoft GmbH in Unterschleißheim. Ansonsten steht die Veranstaltung jedoch kaum im Zeichen der Unterhaltungselektronik.
Des Weiteren wird in diesem Jahr erstmals der Deutsche Handelspreis verliehen. Prämiert werden Unternehmen, die 2002 mit herausragenden Managementleistungen in einem schwierigen Marktumfeld brilliert haben. Als Höhepunkt der Preisvergabe steht die Verleihung des Lifetime Award des Deutschen Handels an. Zum Eröffnungsevent wird Bundespräsident Johannes Rau die Festansprache halten. Organisiert wird die Veranstaltung vom Beirat des Deutschen Handelskongresses. Diesem gehören unter anderem Hermannn Franzen, Präsident des HDE, und Lovro Mandac, Vorstandsvorsitzender der Kaufhof Warenhaus AG, an. Das hochkarätige Programm hat jedoch auch seinen Preis: Die Teilnahme an dem zweitägigen Kongress kostet stolze 1.190 Euro.