In den ersten neun Monaten konnte die Videoindustrie ihre Umsätze um zehn Prozent steigern - vor allem dank eines glänzenden DVD-Verkaufs.

Die deutsche Videoindustrie erzielte laut BVV - Bundesverband Audiovisuelle Medien in den ersten neun Monaten des laufenden Jahrs eine zehnprozentige Umsatzsteigerung auf 1,079 Mrd. Euro. Motor war erneut der DVD-Verkauf mit einem Umsatz von 781,4 Mio. Euro. Während der Absatz laut GfK von 37,8 Mio. DVDs um 46 Prozent auf 55,4 Mio. Einheiten stieg, lag das Umsatzplus aufgrund der zunehmenden Bedeutung des Backkatalogs und seiner günstigeren Preise nur noch bei 25 Prozent. Eine DVD kostete im Schnitt 14,12 Euro. VHS verliert weiter an Bedeutung. Ihr Umsatzanteil im Verkaufsbereich lag mit knapp über neun Prozent inzwischen nur noch im einstelligen Bereich. Zusammen mit der VHS-Kassette hatte der Verkauf im Gesamtmarkt einen Umsatzanteil von 80 Prozent. Wie bereits im ersten Halbjahr sind die bisherigen Topseller im Jahre 2004 weiterhin "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs", "Findet Nemo" und "Fluch der Karibik". Der Verleih konnte sich bei einem Umsatz von 217 Mio. Euro in etwa auf dem Vorjahresniveau konsolidieren. Die DVD hält im Verleih inzwischen einen Marktanteil von 86,7 Prozent.

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