Mit den Worten "Deutschland brennt" begann Michael Panknin, stellvertretender IVD-Vorsitzender, seine exklusive Präsentation der neuen FFA-Brennerstudie während des Branchenforums "DVD Entertainment 2004" in München.

Mit den Worten "Deutschland brennt" begann Michael Panknin, stellvertretender IVD-Vorsitzender, seine exklusive Präsentation der neuen FFA-Brennerstudie während des Branchenforums "DVD Entertainment 2004" in München. Demnach ergab die repräsentative Befragung der GfK, dass jeder dritte Deutsche (33,8 Prozent) ab zehn Jahren in den Monaten Januar bis Juni dieses Jahres Inhalte gebrannt hat - zumeist illegal. Besonders ausgeprägt sei das Brennverhalten bei den 20- bis 29-Jährigen (58,3 Prozent). Besorgnis erregend weiterhin: Jeder Vierte, der illegale Downloads vornimmt, geht nicht mehr in Videotheken, jeder Fünfte kauft keine DVDs mehr, und jeder zehnte illegale Downloader hört auf, ins Kino zu gehen.

Doch Panknin hatte auch Positives zu berichten: So hätten die illegalen Downloads von Spielfilmen trotz besserer technischer Ausstattung (mehr als 30 Prozent Zuwachs bei DSL) nur gering zugenommen. Zudem hätten Downloads von Filmen vor Kinostart im Vergleich zur Vorjahresuntersuchung deutlich abgenommen (von 24 auf 13 Prozent). Erfreulich sei darüber hinaus die große Bekanntheit der Kampagne "Raubkopierer sind Verbrecher". Knapp 18 Prozent der deutschen Bevölkerung würden die Kampagne kennen, wobei die Bekanntheit sehr stark zielgruppenspezifisch variiere.

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Brennerstudie 2004 (PDF-Dokument)

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