Ostern ist nicht nur die Zeit der Besinnung und inneren Einkehr, sondern auch der Suche. Welches ausgefallene Versteck hatten die Gamespeople dieses Jahr für die Ostereier auserkoren?

Alle Jahre wieder begeben sich die irdischen Schäfchen Menschen auf die Suche nach bunt bemalten Ostereiern, die ihre Lieben für sie versteckt haben. Da findet sich so manches rundliche Hühnerprodukt hinter dem Kamin, unter dem Bett oder in der freien Wildbahn wieder. "Langweilig!", rufen hier die kreativen Köpfe der Gamesbranche, denn sie haben sich auch zu diesem Osterfest ganz spezielle Verstecke ausgedacht.

Thomas Schmitt, Brand Manager Activision, hat selbst ausgedruckte Dieter-Bohlen-Bilder auf einen Pappkarton geklebt und die Eier darin gelagert. "Da wollte niemand 'ran!", triumphiert er. Aber auch ihm wurden die Eier schon in ein besonders ausgefallenes Nest gelegt. Schmitt junior musste die Ostereier mit einem Fußball aus der Dachrinne der elterlichen Garage befördern - ein Glück, dass sie heil blieben.

Michael Bratsch, Event Manager Atari Deutschland, nutzte da einfach die hauseigenen Produkte als Osterversteck. In der Special Edition von "Unreal Tournament 2004" direkt neben den Kopfhörern mussten seine Lieben das Corpus delicti finden. Das ist aber noch nichts gegen sein Versteck in der PlayStation vor einigen Jahren: In die Hälfte gesäbelt, rotierte das Ei im PSOne-Laufwerk - wer sich um die Laserreinigung kümmern musste, wollte uns Bratsch jedoch nicht verraten.

Georg Reckenthäler, PR-Manager bei THQ, fand ein "Osterei" der besonderen Art: Seine Frau konnte nun endlich zu ihm nachziehen. "Ein schöneres "Versteck" hätte es nicht geben können", meint Reckenthäler. Aufregen könnte er sich aber über die Vermarktungsmaschinerie zum Fest. Vor einigen Jahren ortete er bereits Ende Januar Ostereier in einem Supermarkt. Man kann alles übertreiben...

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