Das Bundeswirtschaftsministerium hat sieben weitere Standorte bekannt gegeben, die neben Berlin, Dortmund, Frankfurt, Hamburg und München zu sogenannten Digital Hubs gekürt werden. Eine Hub Agency ist für die Vernetztung untereinander zuständig.

Köln, Dresden/Leipzig, Karlsruhe, Stuttgart, Ludwigshafen/Mannheim, Potsdam und Nürnberg/Erlangen - so lauten die sieben weiteren Digital Hubs der Initiative "De.Digital", die jetzt vom Bundeswirtschaftsministerium benannt wurden. Sie komplettieren die fünf bereits verkündeten Digital Hubs Berlin, Dortmund, Frankfurt, Hamburg und München. Diese waren schon gesetzt als der damals noch für das Wirtschaftsressort zuständige Minister Sigmar Gabriel die Initiative im November 2016 aus der Taufe hob. Brigitte Zypries, die auf Gabriel nach dessen Wechsel ins Außenministerium im Amt folgte, hat die Initiative fortgesetzt.

Die Digital Hubs sollen vom Wirtschaftsminsiterium insbesondere bei der Vernetzung von Start-Ups und bei der Stärkung der Gründerkultur unterstützt werden. Die Auszeichnung der Standorte findet auf dem kommenden Digital-Gipfel im Juni statt. Für die überregionale Vernetzung der Hubs hatte das Bundeswirtschaftsministerium bereits Mitte März RCKT als Hub Agency ausgewählt, eine Ausgründung von Rocket Internet.

Die Digital Hubs sind thematisch untergliedert. So fällt das Thema Medientechnologie beispielsweise dem Standort Potsdam zu. Dort fungiert das auch in der Medienbranche bekannte media.net berlinbrandenburg als Bereibergesellschaft. Die ebenfalls als Medienstandorte bekannten Städte Köln, Hamburg und München sind hingegen den Themen Insurtech, Logistik bzw. Mobility zugeordnet. Mehr Informationen zu der Initiative "De.Digital" finden Sie auf den Seiten des Bundeswirtschaftsministeriums.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.