Das Mediabudget der Endverbraucher nimmt laut GfK kontinuierlich zu. Vor allem die Ausgaben für audiovisuelle Medien profitieren von dieser Entwicklung.

Das Mediabudget der Endverbraucher für ausgewählte Medien stieg von 17,85 Mrd. Mark in 1996 auf 18,66 Mrd. im letzten Jahr. Das entspricht einer Steigerung von 4,5 Prozent. Dies sagte Hans-Werner Langer, Geschäftsführer Paramount Home Entertainment, während des Seminars "DVD Entertainment 2000", das der Entertainment Media Verlag und die Media Business Academy (MBA) in München veranstalteten. Dabei erweisen sich vor allem die DVD-Käufer als Impulsgeber für den Musik-, Video- und Software-Markt. Der in der ersten Marktphase typische DVD-Käufer ist männlich, jung, Single und ein Filmfreak, zudem zeichnet er sich durch eine insgesamt starke Affinität gegenüber technischen Neuerungen aus, betonte Dr. Wolfgang Adlwarth, Geschäftsführer GfK Panel Services. Grundsätzlich sei die DVD auf dem besten Wege zu einem Massenmedium. Die Verbraucherpräferenzen entwickelten sich eindeutig hin zu audiovisuellen Medien gegenüber eindimensionalen Medien wie Buch und Audio-CD.

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