EA bilanziert drittes Quartal
Electronic Arts hat die Kennzahlen für das am 31. Dezember beendete Quartal vorgelegt. Im Jahresvergleich verzeichnete der Branchenführer einen leichten Umsatz- und Gewinnrückgang.
Electronic Arts hat die Kennzahlen für das am 31. Dezember beendete dritte Quartal vorgelegt. Im Jahresvergleich ging der Konzernumsatz um 3,2 Prozent auf 1,428 Mrd. Dollar leicht zurück (Vorjahr: 1,475 Mrd.). Auch der Nettogewinn war rückläufig: Zum Ende des Quartals bilanzierte EA 375 Mio. Dollar (oder 1,18 US-Dollar je Aktie) Gewinn, ein Minus von 4,4 Prozent.
Besonders in Nordamerika entwickelten sich die Geschäfte unverhofft negativ. Im Heimatmarkt verzeichnete EA einen Umsatzrückgang von acht Prozent auf 692 Mio. Dollar. Der Europaumsatz legte hingegen um ein Prozent auf 666 Mio. Dollar zu. Im asiatisch-pazifischen Raum, wo EAs Marktposition traditionell deutlich schwächer ausfällt, generierte der Branchenprimus 70 Mio. Dollar Umsatz.
Unter den Toptiteln der vergangenen Monate tummeln sich neben einigen originären Spielen auch wieder viele alte Bekannte. So war u.a. auf "Need For Speed: Underground 2" Verlass, von dem weltweit und für alle Plattformen bisher 8,4 Mio. Kopien verkauft wurden. Somit hat EA allein mit der "Need for Speed"-Reihe Life-to-Date mehr als eine Mrd. Dollar Umsatz gemacht.
Das Gesamtjahr soll zum 31. März mit einem deutlichen Plus beendet werden. Bei Umsätzen zwischen 3,275 und 3,325 Mrd. Dollar (Vorjahr: 2,957 Mrd.) erwartet EA zwischen 1,90 und 1,95 Dollar Gewinn je Aktie.
Im Rahmen der Quartalsbilanz gab der US-Publisher zudem bekannt, wie viel den Kaliforniern der Einstieg bei Ubisoft wert war. 90 Mio. Dollar oder 19,69 Euro je Aktie sind für das 19,9-prozentige Aktienpaket an den niederländischen TV-Mogul John de Mol geflossen.