Mit einem Quartalsumsatz von 1,15 Mrd. Dollar und einem Nettoverlust von nur einer Millionen Dollar hat EA seine eigenen Erwartungen deutlich übertroffen. Vor allem das Digitalgeschäft legt zu und trägt inzwischen 60 Prozent zum Konzernumsatz bei.

Electronic Arts hat im dritten Geschäftsjahresquartal seine eigenen Erwartungen übertroffen. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden im Zeitraum Oktober bis einschließlich Dezember 1,15 Mrd. Dollar Umsatz generiert. Erwartet waren 1,12 Mrd. Dollar. Der Nettoverlust betrug lediglich eine Millionen Dollar. EA hatte eigentlich mit einem Minus von über 50 Millionen Dollar gerechnet. Das Digitalgeschäft trug nach Unternehmensangaben 60 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Im Vorjahresquartal lag der Digitalumsatz noch bei knapp über 50 Prozent.

Die Werte sind bezogen auf die Bilanz nach US-GAAP. Laut diesem Bilanzierungsstandard können unter anderem Digitalumsätze nur in dem Zeitraum bilanziert werden, in dem ein Unternehmen die damit verbundene Leistung erbringt. Ein Ende Dezember verkauftes Digitalabo findet sich deshalb nur zu einem sehr geringen Teil in der Bilanz des Quartals mit Ende zum 31. Dezember wieder.

Dies erklärt auch den Unterschied zwischen dem in der Bilanz angegebenen Digialumsatz und den Angaben aus der Quartals-Präsentation. Dort spricht EA von den Digitalverkäufen. Die sprechen allerdings ebenfalls eine deutliche Sprache: Die "Full Game Downloads" haben auf die vergangenen zwölf Monate betrachtet einen enormes Plus von 38 Prozent gegenüber dem vorherigen zwölf Monaten gemacht.

Share this post

Written by

Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
Gaming Without Borders Awards 2026
The winners and presenters of the Gaming ohne Grenzen Awards 2026 (from left to right): Saskia Moes (Gaming ohne Grenzen), Marlene Beilharz (accessibility campaigner), Sven Radtke (Gaming ohne Grenzen), Patricia Mendes (Games for Blind Gamers Jam), Markus Sindermann (Managing Director of the Centre for Youth Media Culture in North Rhine-Westphalia), Charlotte Zapfe-Wildemann (neoludic games), Linda Scholz (Gaming ohne Grenzen), Stefan Wilhelm (Inclusive Gaming), David Zapfe-Wildemann (neoludic Games), Maurice Andreas (neoludic games), Anni Pekie (accessibility consultant) and Melanie Eilert (inclusion campaigner) (c) Martin Scherag Photography / congstar

Gaming Without Borders Awards 2026

By Marcel Kleffmann 1 min read