Auch gegen den Widerstand einzelner Aktionärsgruppen, konnte Electronic Arts den eigenen Anteil am schwedischen Entwickler Digital Illusions (DICE) deutlich erhöhen. Ob man weitere Anteile erwerben will, sei noch nicht entschieden.

Am 20. Januar ist die Angebotsfrist zur Übernahme des schwedischen Entwicklers Digital Illusions (DICE) durch Electronic Arts abgelaufen. 40,9 Prozent der Anteile konnte EA binnen der vergangenen zwei Monate erwerben. Damit hält der US-Publisher nun 59,8 Prozent der DICE-Aktien. Zudem verfüge man über Zusagen zum Verkauf weiterer Pakete, was EAs Anteil auf bis zu 67,3 Prozent anwachsen lassen könnte. Ob man diese Zusagen allerdings wahrnehmen werde, sei noch nicht entschieden.

Obwohl EA nun Mehrheitsaktionär der "Battlefield"-Macher ist, kann die Transaktion als Schlappe für den Marktführer gewertet werden. Ursprünglich sollten mindestens 90 Prozent der Aktien gekauft werden. Das Angebot EAs stieß bei einigen Aktionärsgruppen allerdings auf wenig Gegenliebe. Da der gebotene Preis die zukünftige Entwicklung des Aktienkurses nur ungenügend widerspiegle, pochten die Kritiker auf Nachbesserungen. Daraufhin modifizierte EA das Angebot zweimal. Eine Einigung wurde offenbar dennoch nicht erzielt. Für gut 22 Prozent der Aktien erhielt EA keine Verkaufszusage.

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