Eine US-Anwaltskanzlei plant eine Klage gegen Electronic Arts. Die Gewinnwarnung des Konzerns aus der vergangenen Woche sei auf Managementfehler zurückzuführen und habe den Aktionären EAs hohe Verluste eingebracht.

Eine Anwaltskanzlei aus Philadelphia wirft Electronic Arts schwere Managementfehler vor und will daher gegen den Publisher klagen, berichtet "Gamespot". Zum Anlass nahmen die Anwälte, die nach Eigenauskunft in der Vergangenheit besonders für institutionelle Anleger tätig wurden, die Gewinnwarnung des Spieleherstellers aus der vergangenen Woche. Im Einzelnen wird den EA-Oberen vorgeworfen, über die für die Gewinnwarnung verantwortlich gemachten Gründe frühzeitig informiert gewesen zu sein und diese dennoch ignoriert zu haben. Die Mitteilung entbehre damit einer plausiblen Grundlage und sei irreführend. Für den Schaden, der in der Folge den Aktionären entstanden ist, will man nun besonders EA-CEO Larry Probst sowie den Chief Financial Officer Warren Jenson in Haftung nehmen. Bislang ist unklar, wessen Interessen die Kanzlei vertritt und auf welchen Streitwert sich die geplante Klage beläuft.

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