In den vergangenen Tagen leisteten US-Börsenanalysten Spekulationen Vorschub, Electronic Arts könnte als Übernahmekandidat für einige US-Medienriesen in Frage kommen. Angeblich soll Viacom Interesse angemeldet haben.

Könnte Electronic Arts (EA) seine Eigenständigkeit verlieren? Der für seine starke Expansion bekannte Branchenprimus ist laut US-Analysten ins Fadenkreuz verschiedener US-Medienkonzerne geraten, die nach passenden Übernahmekandidaten suchen, berichtet Reuters. Konkret ging es um Viacom, die Interesse an EA gezeigt haben sollen. Am gestrigen Donnerstag dementierte allerdings Viacom-CEO Sumner Redstone ein konkretes Kaufinteresse. Zwar sei geprüft worden, ob Viacom den Publisher übernehmen könnte, intern sei man aber zu dem Ergebnis gekommen, dass der Preis zu hoch seit. Analysten schätzen die Summe, die ein Unternehmen für EA (Jahresumsatz 2003: rund drei Mrd. Dollar) auf den Tisch legen müsste, auf mindestens 20 Mrd. US-Dollar. Viacom hatte im 1. Quartal 2004 einen Umsatz von 6,8 Mrd. Dollar verzeichnet und ist derzeit nicht im aufstrebenden Gamesbusiness vertreten. Die Übernahme Midways durch Sumner Redstone erfolgte unabhängig von Viacom.

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