Wenn sich Electronic Arts die Chance zur Beteiligung an einem Unternehmen bietet, fackelt der Branchenprimus nicht lange. Das man dabei keine Rücksicht auf die Befindlichkeiten anderer Firmen nehme, stellte Dr. Gerhard Florin, Senior VP und Managing Director European Publishing von Electronic Arts, klar.

"Uns bot sich die Gelegenheit, 20 Prozent von Ubisoft zu übernehmen und haben nicht gezögert", erklärte Dr. Gerhard Florin, Senior VP und Managing Director European Publishing von Electronic Arts, im Gespräch mit "La Tribune". Allerdings sei der Schritt keineswegs als feindlich zu betrachten. "Es heißt, wir hätten nie mit Ubisoft gesprochen. Wir haben mit vielen Konkurrenten geredet, darunter auch Ubisoft, Eidos und Activision", rückt Florin die Spekulationen der letzten Wochen ins rechte Licht. Dabei sei es nicht allein um Übernahmen, sondern auch um mögliche "Partnerschaften" gegangen. Die Gespräche seien partnerschaftlich verlaufen und von Feindseligkeiten könne dabei keine Rede sein.

Wie es nun weitergeht, wollte aber auch Florin nicht näher ausführen. Einen Sitz im Aufsichtsrat oder gar Vorstand strebe EA zurzeit allerdings nicht an.

Mehr zum Thema

Share this post

Written by

Gaming Without Borders Awards 2026
The winners and presenters of the Gaming ohne Grenzen Awards 2026 (from left to right): Saskia Moes (Gaming ohne Grenzen), Marlene Beilharz (accessibility campaigner), Sven Radtke (Gaming ohne Grenzen), Patricia Mendes (Games for Blind Gamers Jam), Markus Sindermann (Managing Director of the Centre for Youth Media Culture in North Rhine-Westphalia), Charlotte Zapfe-Wildemann (neoludic games), Linda Scholz (Gaming ohne Grenzen), Stefan Wilhelm (Inclusive Gaming), David Zapfe-Wildemann (neoludic Games), Maurice Andreas (neoludic games), Anni Pekie (accessibility consultant) and Melanie Eilert (inclusion campaigner) (c) Martin Scherag Photography / congstar

Gaming Without Borders Awards 2026

By Marcel Kleffmann 1 min read