Electronic Arts hat seine Bilanzdaten für das zweite Geschäftsjahresquartal vorgeleg. Sein Umsatzziel verfehlte der Major knapp, musste aber dennoch weniger Verlust als befürchtet ausweisen.

Electronic Arts hat seine Bilanzdaten für das Ende September abgeschlossene, zweite Geschäftsjahresquartal vorgelegt und ist mit diesen mehr als nur zufrieden. "Es war ein exzellentes Quartal", resümiert beispielsweise CEO Andrew Wilson. Und CFO Blake Jorgensen sagt: "Die Verkäufe im Quartal waren besser als erwartet". Allerdings bezieht sich Jorgensen auf die Verkäufe und nicht den bilanzierten Umsatz. In Zeiten digitaler Abonnements und massiver Pre-Order-Verkäufe sind das durchaus unterschiedliche Werte.

Am Ende weist EA für das bilanzierte Quartal einen Umsatz von 898 Mio. Dollar aus. Das sind rund 80 Mio. Dollar mehr als im Vorjahresquartal, aber eben 17 Mio. Dollar weniger, als die ursprünglich für das Quartal prognostizierten 915 Mio. Dollar Umsatz. Den Verantwortlichen treibt das jedoch kein Sorgenfalten auf die Stirn. Denn EA bliebt auch auf Kostenseite unter Plan. Schlussendlich lag deshalb auch der Verlust unter dem erwarteten Wert: Statt 17 US-Cent pro Aktie beläuft sich der bilanzielle Quartalsverlust auf nur 13 US-Cent pro Aktie.

Der gute Start sowohl wohl "Battlefield 1", als auch "FIFA 17" macht EA zudem optimistisch für die kommenden Monate. In der Folge hat EA seine Prognosen für das Gesamtjahr um rund 150 Mio. Dollar Umsatz angehoben. Konkret erwartet EA im laufenden Geschäftsjahr mit Ende zum 31. März 2017 einen Umsatz von 4,78 Mrd. Dollar bei einem Vorsteuergewinn von 1,06 Mrd. Dollar.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
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