Im allgemein schwierigen Marktumfeld konnte ElectronicPartner im vergangenen Jahr die eigene Position nicht nur behaupten, sondern auch noch Boden auf die Konkurrenz gut machen. Der Außenumsatz stieg um 2,9 Prozent auf mehr als 3,8 Mrd. Euro an.

Trotz Konsumzurückhaltung und stagnierendem Wirtschaftswachstum konnte ElectronicPartner die eigene Marktposition im vergangenen Jahr nicht nur behaupten, sondern auch noch Boden auf die Konkurrenz gut machen. Allein in Deutschland gelang es, das Umsatzwachstum in der zweiten Jahreshälfte gegenüber den ersten sechs Monaten zu verdoppeln. Der Zentralumsatz in Deutschland stieg so um 3,8 Prozent auf 1,184 Mrd. Euro an. Rechnet man die Landesgesellschaften in Belgien, Italien, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz hinzu, ergibt sich ein um drei Prozent auf 1,802 Mrd. Euro gestiegener Zentralumsatz.

Beim Außenumsatz (Umsatz nach Endkundenpreisen inklusive Mehrwertsteuer) verzeichnete der Konzern in Deutschland ein Plus von 3,7 Prozent auf 2,544 Mrd. Euro. Inklusive den internationalen Ergebnissen steigt dieser Wert auf 3,872 Mrd. Euro. Da die Mitgliederzahl im vergangenen Jahr nahezu konstant geblieben ist, ergibt sich aus dem Ergebnis ein faktisch gestiegener Durchschnittsumsatz pro Mitglied.

Besonders erfolgreich waren Unternehmensangaben zufolge die unter dem EP:-Dach zusammengefassten Mittelständler. "Es gibt immer mehr Kunden, die wissen, dass sie beim Kauf technischer Produkte auf Hilfe angewiesen sind. Kunden, die Markenwert wollen. Für diese Kunden ist es wichtig, auch nach dem Kauf einen persönlichen Ansprechpartner zu haben, der mit seinem guten Namen für den individuellen Service geradesteht, sei es Garantieabwicklung oder Installation. Den Erfolg unseres EP:Fachhandelskonzeptes belegt das flächenbereinigte Ergebnis 2005: Mit einer Flächenproduktivitätssteigerung von 3,4 Prozent verbuchen wir in diesem Segment einen Wert, der in der Branche seinesgleichen sucht", fasst Oliver Haubrich, Vorsitzender der Geschäftsführung von ElectronicPartner, das Erfolgsrezept zusammen.

Für das laufende Jahr sieht man sich in der Düsseldorfer Zentrale gut gerüstet. Die neu gegründeten Landesgesellschaften in Polen und der Türkei sollen den Wachstumskurs halten helfen. Zudem wurde in Istanbul ein erster Fachmarkt für Consumer Electronics eröffnet und eine Beteiligung an Elektropont, dem zweitgrößten ungarischen Marktteilnehmer, erworben. Sechs neue MediaMax-Standorte im vierten Quartal und die Umwandlung von 48 Häusern der MakroMarkt-Fachmarktlinie zu MediaMax-Filialen unterstreichen zudem den Wachstumswillen auch im schwierigen deutschen Markt.

"Wir werden auch im Jahr 2006 erheblich in den weiteren Ausbau unserer Systeme investieren und dabei einen besonderen Fokus auf die Unterstützung serviceorientierter Fachhändler legen. Beispiele hierfür sind der Ausbau unseres Lagers in Berlin-Genshagen und die Entscheidung zur Implementierung einer neuen zentralen Warenwirtschaft. In Summe werden wir allein mit diesen beiden Projekten allein einen zweistelligen Millionenbetrag investieren und dadurch unsere weitere Wachstumsfähigkeit - und übrigens auch die Sicherheit unserer Arbeitsplätze - unabhängig von der konjunkturellen Lage weiter erhöhen", so Oliver Haubrich.

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