Elsa erzielt erste Konsolidierungserfolge
Elsa hat in ihrem 3. Geschäftsquartal einen Umsatz von 57,1 Mio. Euro und einen Verlust von 4,9 Mio. Euro bilanziert. Nach der internen Reorganisation im Laufe des Quartals konnten indes die operativen Aufwendungen deutlich verringert werden.
Mit 57,1 Mio. Euro im 3. Quartal musste der PC-Komponentenanbieter Elsa einen Umsatzrückgang von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr hinnehmen. Der Verlust des Unternehmens beträgt 4,9 Mio. Euro. Wesentlichen Einfluss auf das Resultat hätten die Terroranschläge in den USA sowie die Überschwemmungskatastrophe in Taiwan ausgeübt, die gegen Ende September unter anderem zu Lieferengpässen bei den stark nachgefragten Produkten der Computergrafik geführt hätten. Erste Erfolge erzielte Elsa indes durch ein Kostensenkungsprogramm sowie durch interne Reorganisation der Geschäftsbereiche. So konnten die Lagerbestände im Laufe des Quartals um 13 Prozent und die operativen Aufwendungen insgesamt um 16 Prozent verringert werden. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Elsa allerdings nicht mehr mit einem positiven Gesamtergebnis. Die Rückkehr zur Profitabilität wird für das Jahr 2002 angestrebt.