Engage.NRW bringt Entwicklung und industriellen Mittelstand zusammen
Mit einem innovativen Konzept will die durch das Land und die EU geförderte Initiative Engage.NRW Gamesentwickler und klassische Industrie zusammenbringen. Die Initiative wird von der Universität Duisburg-Essen wissenschaftlich begleitet.
Als Kreativ- und Industriestandort verfügt Nordrhein-Westfalen über eine reiche Medien- wie Produktionslandschaft. Diese beiden Wirtschaftswelten zusammenbringen soll die durch Land und EU geförderte Initiative Engage.NRW. Durch die Nutzbarmachung der Kreativpower der Softwareunternehmen für klassische Industrien hoffen die Initiatoren, wichtige Impulse für den Wirtschaftsstandort NRW auslösen zu können.
"Ziel ist es insbesondere mittelständische Unternehmen und Spieleentwickler zusammenzubringen, damit neue, spannende Projekte entstehen, von denen beide Seiten profitieren", so Jürgen Schnitzmeier, Geschäftsführer der Mülheim & Business GmbH. Bei Interesse empfiehlt Engage.NRW dann aus dem Pool qualifizierter Entwickler ein passendes Team, das zusammen mit dem Unternehmen eine maßgeschneiderte Lösung entwickelt.
"Wir haben sehr gute Spieleentwickler hier in der Region, die mit ihrem Können unseren Mittelstand nach vorne bringen. Das wollen wir als regionale Wirtschaftsförderung vorantreiben. Wir zeigen mit Engage.NRW die klaren Stärken dieser Region, hier arbeiten Unternehmen zusammen, die gerne ungewöhnliche Wege gehen, um noch besser zu werden und sich für die Zukunft aufstellen", so Rasmus Beck, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH. Wissenschaftlich begleitet wird das Förderprogramm von der Universität Duisburg-Essen.
Projektleiterin Stefanie Waschk sagt: "Ich freue mich, für diese zukunftsorientierte Initiative verantwortlich zu sein und Projekte anzustoßen, die konkret auf die jeweiligen unternehmerischen Herausforderungen zugeschnitten sind. Davon profitieren sowohl die Spiele-Entwickler als auch die Unternehmen. Bisher ist das Potential dieser interaktiven Anwendungen nicht weitreichend bekannt - das wollen wir jetzt ändern! NRW soll zu einem Hot-Spot für solche Spezial-Lösungen werden."