Im vergangenen Jahr hat der US-Spielepublisherverband ESA 2,3 Mio. Dollar für Lobbyarbeit ausgegeben, mehr als die Verbände aus dem Musik- und Filmbereich.

Die Entertainment Software Association (ESA) hat 2006 über 2,3 Mio. Dollar für politische Lobbyarbeit in den USA ausgegeben. Dies geht aus Medienberichten hervor, die sich auf die offiziellen Erklärungen stützen, die Lobby-Verbände in den USA beim United States Senate Office einreichen müssen. Verwendet wurde das Geld für Lobbyarbeit unter anderem zu den Themen Anitpiraterie, Wettbewerbsrecht, Meinungsfreiheit, Jugendschutz. Laut den Medienberichten habe die ESA die Ausgaben für ihre Lobbyarbeit seit 2002 kontinuierlich erhöht. 2005 lagen die Ausgaben noch bei zwei Mio. Dollar. Im Vergleich zu anderen Entertainment-Branchen gibt die Spielebranche auch das meiste Geld für Lobbyarbeit aus. So werden die Ausgaben des Filmverbands Motion Pictures Association of America (MPAA) auf 1,8 Mio. Dollar, die des Musikverbands Recording Industry Association of America (RIAA) auf 1,5 Mio. Dollar beziffert.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
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