Atari, Electronic Arts und Vivendi Universal Games haben vor einem US-Gericht eine Klage gegen 321 Studios angestrengt. Die drei Majors wollen den weiteren Vertrieb der Kopiersoftware "Game X Copy" untersagen lassen.

Die ESA-Mitglieder Atari, Electronic Arts und Vivendi Universal Games gehen in den USA gegen den Softwareentwickler 321 Studios vor. Die drei Majors haben eine Klage gegen den weiteren Vertrieb der Kopiersoftware "Game X Copy" angestrengt. Die Software ermögliche es, Kopierschutzmechanismen zu umgehen, und verstoße daher gegen den Digital Millennium Copyright Act, argumentieren die Kläger. "321 Studios tarnen ihre Software als besonders konsumentenfreundlich. In Wirklichkeit ist das Programm aber nichts weiter als ein Tool, mit dem illegale Kopien erstellt werden", legte Doug Lowenstein, Präsident des US-Branchenverbands Entertainment Software Association (ESA), seinen Standpunkt dar. "Die geltenden Gesetze besagen ganz klar, dass Produktion, Vertrieb und Verkauf von Programmen, die Kopierschutzmechanismen umgehen können, illegal sind." In den Vereinigten Staaten werden die 321 Studios schon seit längerem mit einer ganzen Reihe ähnlicher Klagen überhäuft. Besonders die US-Filmindustrie kämpft verbissen gegen die Kopierprodukte des Unternehmens an.

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