eSport-Diskussion im Bundestag wird fortgesetzt
Der Sportausschuss des Bundestages debattiert am 22. Februar erneut über das Thema eSport. Speziell wird es um die Entwicklung des eSports in Deutschland gehen. Vertreter der ESBD und DOSB wurden als Sachverständige geladen.
Die eSport-Diskussion geht weiter. Am 20. Februar debattiert der Sportausschuss des Deutschen Bundestags in einer öffentlichen Anhörung die "Entwicklung des eSports in Deutschlands". Die Sitzung beginnt um 14 Uhr und ist auf drei Stunden ausgelegt. Interessenten können die Diskussion im Livestream auf bundestag.de mitverfolgen oder anschließend über das Twitch-Konto des eSport-Bund Deutschland (ESBD). Den Vorsitz der Sitzung übernimmt Dagmar Freitag von der SPD.
Im Rahmen der Debatte wurden einige Branchenvertreter als Sachverständige geladen. An der Diskussion teilnehmen werden unter anderem ESBD-Präsident Hans Jagnow, DOSB- Vorstandsvorsitzende Veronika Rücker und Lars Pickard, der Vizepräsident des Deutschen Behindertensportverband (DBS). Möglicherweise wird auch ESL-Geschäftsführer Ralf Reichert anwesend sein.
Die Regierungsparteien von CDU/CSU und SPD einigten sich eigentlich bereits in ihrem Koalitionsvertrag auf eine Förderung und bessere Anerkennung des elektronischen Sports. Erstmals beschäftigte sich das Parlament im November 2018 mit dem Thema, damals auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Dieser wurde anschließend an den Sportausschuss des Bundestages überwiesen, der sich am dann am 28. November in einer ersten Anhörung mit der ESBD und DOSB zusammensetzte.