Um die Lücke zwischen der Altersfreigabe für alle Altersgruppen und dem "Teen"-Rating (ab 13 Jahre) zu schließen, hat das Entertainment Software Rating Board (ESRB) die neue Zwischenstufe "E10+" eingeführt.

Bislang versagte das Entertainment Software Rating Board (ESRB), das in den USA für die Alterskennzeichnung von Games zuständig ist, beispielsweise Rennspielen mit Crashsequenzen oder selbst harmloseren Beat'em'Ups das "Everyone"-Siegel, was mitunter erheblichen Einfluss auf den Verkaufserfolg haben konnte. Mit der neuen Zwischenstufe "E10+" (Everyone 10 and older) wird diesem Umstand nun Rechnung getragen. Als Zwischenschritt zwischen "Everyone" und "Teen" soll damit eine bessere Differenzierung möglich werden. "Sportspiele, Adventure oder Rennspiele werden sicherlich auch weiterhin für alle Altersgruppen freigegeben werden", schafft ESRB-Präsidentin Patricia E. Vance Befürchtungen aus der Welt, es könnten weniger Spiele die kinderfreundliche Altersfreigabe bekommen. "Allerdings werden Spiele mit Inhalten, die für unter Zehnjährige nicht geeignet sind, künftig nicht mehr zwangsläufig in die 'Teen'-Kategorie rutschen."

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Gaming Without Borders Awards 2026
The winners and presenters of the Gaming ohne Grenzen Awards 2026 (from left to right): Saskia Moes (Gaming ohne Grenzen), Marlene Beilharz (accessibility campaigner), Sven Radtke (Gaming ohne Grenzen), Patricia Mendes (Games for Blind Gamers Jam), Markus Sindermann (Managing Director of the Centre for Youth Media Culture in North Rhine-Westphalia), Charlotte Zapfe-Wildemann (neoludic games), Linda Scholz (Gaming ohne Grenzen), Stefan Wilhelm (Inclusive Gaming), David Zapfe-Wildemann (neoludic Games), Maurice Andreas (neoludic games), Anni Pekie (accessibility consultant) and Melanie Eilert (inclusion campaigner) (c) Martin Scherag Photography / congstar

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By Marcel Kleffmann 1 min read