Im Oktober ging der Umsatz im Facheinzelhandel zurück. Dies ergab der Monatsbetriebsvergleich des Instituts für Handelsforschung (IfH). Noch im August und September hatten Einzelhandelsfachgeschäfte einen Umsatzanstieg verbuchen können.

Der Monatsbetriebsvergleich berücksichtigt nur Fachhandelsgeschäfte. Warenhäuser, Filialbetriebe, Verbrauchermärkte, SB-Warenhäuser oder Versandgeschäfte werden in die Unter-suchung nicht mit einbezogen. Betrachtet man die Einzelhandelsfachgeschäfte insgesamt, so ging der Umsatz im Oktober um nominal zwei Prozent zurück. Das IfH erklärte, die reale Umsatzentwicklung der Facheinzelhandelsunternehmen falle sogar noch schlechter als die nominale aus, weil sich nach Angaben des Statistischen Bundesamts die Einzelhandelsverkaufspreise mit 0,4 Prozent nur geringfügig gesteigert hätten. "Das heißt, dass wir nach zehn Monaten insgesamt wieder nur eine Umsatzstagnation feststellen können", erklärte IfH-Geschäftsführer Andreas Kaapke.

Die Mehrheit der am Betriebsvergleich beteiligten Branchen könne nach den ersten zehn Monaten dieses Jahres Umsatzgewinne beziehungsweise eine Umsatzstagnation registrieren. Spitzenreiter sind nach wie vor der Consumer-Electronics-Einzelhandel sowie der Zweiradhandel; Schlusslichter unter anderem der Glas- und Keramikeinzelhandel. Im CE-Einzelhandel vermerkte das Institut für Handelsforschung im Oktober dieses Jahres ein Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Oktober 1999. Kumuliert auf die ersten zehn Monate dieses Jahres ergibt sich ebenfalls ein Plus von sieben Prozent gegenüber dem vergangenen Jahr.

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