Fast 50 Prozent Umsatzminus bei Gericom
Der Umsatz von Hardware-Hersteller Gericom hat sich im angelaufenen Geschäftsjahr nahezu halbiert. Die unverzüglich eingeleiteten Kostenreduzierungen zeitigten jedoch bereits in der zweiten Jahreshälfte erste Wirkung.
Der österreichische Hardware-Hersteller Gericom bilanziert für das zum 31. Dezember 2005 beendete Geschäftsjahr einen Umsatz von 196 Mio. Euro. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang von nahezu 48 Prozent. Der Jahresfehlbetrag verschlechterte sich entsprechend von 3,7 Mio. Euro aus dem Vorjahr auf aktuell 9,9 Mio. Euro. Hoffnung auf bessere Zeiten macht der augenblicklich durch die Unternehmensleitung eingeschlagene Sparkurs. Hierdurch sank der Verlust zum zweiten Halbjahr bereits auf 3,4 Mio. Euro ab, nachdem in den ersten sechs Monaten ein Fehlbetrag von 6,5 Mio. Euro hingenommen werden musste. Gleichzeitig wurden die Verbindlichkeiten von 52,7 Mio. auf 15,1 Mio. Euro abgebaut. Zum Stichtag Ende Dezember beliefen sich die liquiden Mittel auf 19,7 Mio. Euro, wobei keine Bankverbindlichkeiten mehr bestanden.
Mit dem Tag der Hauptversammlung scheidet der bisherige Chief Financial Officer Klaus Starch aus dem Unternehmen aus. Seine Stelle wird mit Finanzfachmann Dr. Helmut Wiesbauer neu besetzt.